Als in Britannien Wein wuchs – das vergessene Klimaoptimum der Römer

Man erzählt uns gern, England sei „schon immer“ zu kühl, zu feucht, zu unbeständig gewesen.

Zwischen etwa 250 v. Chr. und 400 n. Chr. herrschte in Europa ein spürbar milderes, stabileres Klima.

Mit dem Niedergang Roms kam nicht nur politische Instabilität, sondern auch eine klimatische Abkühlung. Weinbau verschwand aus Britannien. Wissen ging verloren. Und später wurde diese Phase umgedeutet, relativiert oder schlicht vergessen.
Das Klima zyklisch ist, Warm- und Kaltphasen kommen und gehen, menschliche Zivilisationen wachsen daran oder zerbrechen.

Das Klima war nie statisch. Und die Vergangenheit ist komplexer, als man uns glauben lässt.
Als in Britannien Wein wuchs – das vergessene Klimaoptimum der Römer Man erzählt uns gern, England sei „schon immer“ zu kühl, zu feucht, zu unbeständig gewesen. Zwischen etwa 250 v. Chr. und 400 n. Chr. herrschte in Europa ein spürbar milderes, stabileres Klima. Mit dem Niedergang Roms kam nicht nur politische Instabilität, sondern auch eine klimatische Abkühlung. Weinbau verschwand aus Britannien. Wissen ging verloren. Und später wurde diese Phase umgedeutet, relativiert oder schlicht vergessen. Das Klima zyklisch ist, Warm- und Kaltphasen kommen und gehen, menschliche Zivilisationen wachsen daran oder zerbrechen. Das Klima war nie statisch. Und die Vergangenheit ist komplexer, als man uns glauben lässt.
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