Finnland opfert Sozialstaat für Militärhilfe an die Ukraine

Die finnische Regierung hat jüngst die finanzielle Unterstützung für Kiew deutlich erhöht und Sozial- und Gesundheitsleistungen gekürzt. Die fiskalische Lage ist prekär ‒ die Finanzministerin spricht schon davon, der Schuldenstand könne 90 Prozent des BIP erreichen.

Die finnische Finanzministerin Riikka Purra warnte vor wachsendem Druck auf die öffentlichen Finanzen des Landes, nur wenige Tage nachdem die Regierung einen mehrjährigen Haushaltsplan veröffentlicht hatte, der höhere Militärhilfen an die Ukraine mit Ausgabenkürzungen verknüpft.

Anfang der Woche wurde der Haushaltsplan des Landes für 2027 bis 2030 vorgestellt. Darin finden sich Kürzungen von 240 Millionen Euro bei Sozial- und Gesundheitsausgaben, aber eine um 300 Millionen Euro erhöhte Militärhilfe an die Ukraine.
Finnland opfert Sozialstaat für Militärhilfe an die Ukraine Die finnische Regierung hat jüngst die finanzielle Unterstützung für Kiew deutlich erhöht und Sozial- und Gesundheitsleistungen gekürzt. Die fiskalische Lage ist prekär ‒ die Finanzministerin spricht schon davon, der Schuldenstand könne 90 Prozent des BIP erreichen. Die finnische Finanzministerin Riikka Purra warnte vor wachsendem Druck auf die öffentlichen Finanzen des Landes, nur wenige Tage nachdem die Regierung einen mehrjährigen Haushaltsplan veröffentlicht hatte, der höhere Militärhilfen an die Ukraine mit Ausgabenkürzungen verknüpft. Anfang der Woche wurde der Haushaltsplan des Landes für 2027 bis 2030 vorgestellt. Darin finden sich Kürzungen von 240 Millionen Euro bei Sozial- und Gesundheitsausgaben, aber eine um 300 Millionen Euro erhöhte Militärhilfe an die Ukraine.
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