Weltbank erwartet Energiepreis-Anstieg um 24 Prozent im laufenden Jahr

Laut einer Prognose der Weltbank wird der Iran-Krieg zu einem Anstieg der Energiepreise um 24 Prozent bis Ende 2026 führen. Erwartet wird ein durchschnittlicher Preis für die Ölsorte Brent von 86 Dollar pro Fass, nach 69 Dollar im Vorjahr. Die gegenseitigen Angriffe auf die Energieinfrastruktur und die Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus haben demnach den größten Ölversorgungsschock der Geschichte ausgelöst.

Der Preisanstieg wird zudem weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft haben, stellen die Ökonomen in Aussicht. Am härtesten werde es die ärmsten Menschen treffen. Indermit Gill, Chefökonom der Weltbank, sagte am Dienstag:

"Der Krieg trifft die Weltwirtschaft in mehreren Wellen: zuerst durch höhere Energiepreise, dann durch höhere Lebensmittelpreise und schließlich durch eine höhere Inflation."

Die Preise für Düngemittel dürften dem Bericht zufolge um 31 Prozent steigen. Dies bedrohe künftige Ernten und könnte laut dem Welternährungsprogramm in diesem Jahr bis zu 45 Millionen weitere Menschen in akute Ernährungsunsicherheit stürzen.
Weltbank erwartet Energiepreis-Anstieg um 24 Prozent im laufenden Jahr Laut einer Prognose der Weltbank wird der Iran-Krieg zu einem Anstieg der Energiepreise um 24 Prozent bis Ende 2026 führen. Erwartet wird ein durchschnittlicher Preis für die Ölsorte Brent von 86 Dollar pro Fass, nach 69 Dollar im Vorjahr. Die gegenseitigen Angriffe auf die Energieinfrastruktur und die Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus haben demnach den größten Ölversorgungsschock der Geschichte ausgelöst. Der Preisanstieg wird zudem weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft haben, stellen die Ökonomen in Aussicht. Am härtesten werde es die ärmsten Menschen treffen. Indermit Gill, Chefökonom der Weltbank, sagte am Dienstag: "Der Krieg trifft die Weltwirtschaft in mehreren Wellen: zuerst durch höhere Energiepreise, dann durch höhere Lebensmittelpreise und schließlich durch eine höhere Inflation." Die Preise für Düngemittel dürften dem Bericht zufolge um 31 Prozent steigen. Dies bedrohe künftige Ernten und könnte laut dem Welternährungsprogramm in diesem Jahr bis zu 45 Millionen weitere Menschen in akute Ernährungsunsicherheit stürzen.
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